Das Kanban-Board ist mehr als ein Task-Board

„Wieso, was ist der Unterschied?“ Auf diese Frage stoße ich in Software-Projekten und bei agilen Teams immer wieder. Die Annahme ist, dass mit einem Task-Board das Thema Kanban erfolgreich umgesetzt wurde. Alle Tasks sind auf einem Board platziert und werden entsprechend abgearbeitet. Leider greift dies meist zu kurz – was also ist der Unterschied?

Ein Task-Board dient der Visualisierung und Verwaltung von Aufgaben. Der Status einer Aufgabe ist über Spalten wie “Offen”, “In Bearbeitung” und “Abgeschlossen” erkennbar. Wird ein vermeintliches Kanban-Board in diesem Sinne erstellt, ergeben sich mehrere in Spalten organisierte Aufgaben-Listen. Das Vorgehen in einem Team ist damit aufgabenorientiert.

Das primäre Ziel von Kanban – in der Softwareentwicklung – ist es dagegen, ein System kontinuierlich und evolutionär zu verbessern. In unserem Fall ist das System ein agiles Team, das Software-Features für einen Kunden entwickelt. Für die Umsetzung der Features sind eine Reihe von Aktivitäten notwendig, die mit dem Kanban-Board visualisiert werden. Eine Aktivität ist unverzichtbarer Bestandteil der Wertschöpfung und lediglich ein Schritt in Richtung des Endergebnisses. Auf dem Kanban-Board wird durch die Darstellung aller notwendigen Aktivitäten das Gesamtsystem sichtbar, das Nutzen und Mehrwert für den Kunden erzeugt. Probleme und Hindernisse im Ablauf lassen sich leicht erkennen und können analysiert werden. Im Fokus des Teams steht der Arbeitsfluss mit seinem Kundennutzen.

Fazit – Ein Kanban-Board dient dazu, den Arbeitsfluss der gesamten Wertschöpfungskette zu betrachten. Es ist im oben genannten Kontext nicht dazu gedacht, lediglich Aufgaben zu verwalten.

Tipp – Hilfreich ist aus meiner Sicht die gedankliche Unterscheidung von Aufgabe und Aktivität.

 

Literatur und Quellen

[1] Anderson, David J.: Kanban. Evolutionäres Change Management für IT-Organisationen (German Edition). Heidelberg: dpunkt.verlag 2011.

[2] Leopold, Klaus: Kanban in der Praxis. Vom Teamfokus zur Wertschöpfung. München: Hanser 2017.

Teamleistung – Mehr als die Summe der Einzelleistungen?

Teamleistung ist nicht zwangsläufig mehr als die Summe von Einzelleistungen. Eher trifft das Gegenteil zu, die Teamleistung ist zunächst geringer als die Summe reiner Einzelleistungen.

Um in der Tat ein „High-Performance“ Team zu formen, gibt es einige Punkte zu beachten. Unter anderem die Auswahl der Teammitglieder, eine geeignete Teamaufgabe, Motivation oder Konflikte.

Eine aus meiner Sicht praxisnahe Zusammenfassung des Themas findet sich hier:

Gruppen und Teams

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